Basis meines "werdenden" Wohn- & Büromobil
ist ein 1981er Kässborer SETRA S213H mit 290 PS. Er diente bis Januar 1996
als Gefangenentransporter einer JVA in NRW.
Auf Grund der sehr, sehr mangelhaften Wartung und Pflege, war die Fahrzeug Karrosserie in einem wirklich schlechten Zustand.


Im August 1997 haben mein Vater und ich, nach einer wilden Beschäftigungstherapie
der Zulassungsstelle, den Bus nach Polen bis an die Ukrainische Grenze gefahren.
Über sechs Ecken hatte ich dort Kontakt zu einer kleinen "Blechschmiede" in
der das unmögliche (unbezahlbare) möglich werden sollte.

Nach dem viele Träger und Nebenträger, Radkasten, Batteriekasten, Luftfilter, Reserveradklappe, Verblechung, u.v.m. heraus geschnitten und wieder erneuert waren, wurde das "behördliche" Dunkelgrün, welches dem Bus einen etwas unangenehmen Charakter verlieh, durch ein angenehmes "Wohnmobil signalisierendes" Hell-Elfenbein ersetzt.


Das sollte sich übrigens bei der Ausfahrt aus Polen im Oktober 1997 erstmals angenehm bemerkbar machen, da mich ein Polnischer Grenzbeamter, ohne in den Bus hinein zusehen, von der LKW Warteschlange (ca. 8 Stunden Wartezeit) auf die PKW Spur (relativ fließend) holte. Bei der Einreise verlief das leider ganz, ganz anders.